1.) Umgestaltung des „Gloelknoten“ in Wetzlar (B 49 / und L 3053)

2.) Herstellung des Anschlusses an die „Hermannsteiner Straße“ (L 3053)

  • Leistungsumfang:
    Verkehrskonzeption, Planung u. Bauleitung der Verkehrsanlagen u. Entwässerung (HOAI Lph 1-9)

    darüber hinaus:
    - allgem. Projektmanagement
    - Koordination der Leitungsträger
    - Zuarbeit Förderantrag (GVFG)
    - Markierung & Beschilderung
    - bauzeitige Verkehrsführung
    - Einbindung d. Lichtsignaltechnik
    - Einbindung Gutachter, KMRD

  • Bearbeitungszeitraum:
    2013 – 2016

  • Baukosten:
    ~ 2,25 Mio € (Gloelknoten)
    ~ 1,20 Mio € (Hermannst. Str)
  • technische Bearbeitung :
    Projektleitung & Planung
    Hr. Dipl.-Ing. Bernt Sapauschke

    Planung Verkehrsanlagen
    Hr. Dipl.-Ing. Stefan Kißling
    Hr. Dipl.-Ing. Thorsten Eise

    Planung Kanal / Entwässerung
    Hr. Dipl.-Ing. Carsten Schön

    Ausschreibung / Bauleitung
    Hr. Dipl.-Ing. Hans-Jürgen Tiefau
    Hr. Dipl.-Ing. Bernd Becker

  • Auftraggeber:
    IKEA Verwaltungs GmbH
    Am Wandersmann 2-4
    65719 Hofheim – Wallau

Das Projekt

Durch die Ansiedelung des IKEA Einrichtungshauses in Wetzlar gilt es, das zu bebauende Grundstück (auf ehemaligen „Buderus Gelände“) verkehrstechnisch zu erschließen.

 Neben der Herstellung eines lichtsignalgeregelten Einmündungsbereiches im Zuge der „Hermannsteiner Straße“ (L 3053) muß ebenfalls der benachbarte „Gloelknoten“ (B 49 / L 3052) umgestaltet werden. Die Leistungsfähigkeit der hochfrequentierten Kreuzung ist hierbei auf den künftig zu erwartenden Quell- und Zielverkehr des Einkaufsmarktes auszulegen.

Unter Berücksichtigung aller baulichen Zwangspunkte wird der bestehende Knoten zu deren Leistungssteigerung um 4 weitere Fahrspuren auf insgesamt 18 (!) Zufahrtsspuren aufgeweitet.

Die verkehrliche Bedeutung des Knotenpunktes als direkter Zubringer zum Bahnhof Wetzlars (frequentiert mit rd. 900 Bussen / Tag) mit gleichzeitiger Aufnahme der beiden Abfahrtsrampen der B 49 fand in der Planung ebenso seine Berücksichtigung, wie die Anforderungen des Fußgänger- und des Radverkehrs.

In regelmäßig stattfindenden Arbeitsgruppensitzungen unter der Teilnahme von Gutachtern, Verkehrsplanern, Fachämtern sowie Hessen Mobil, wurde gemeinsam eine Verkehrskonzeption erarbeitet, welche letztendlich die Grundlage für die weiterführende Entwurfs- und Aufführungsplanung diente.

Im Zuge der Koordination der Versorgungsträger, galt es neben der Ertüchtigung des Leitungsbestandes, ebenfalls die Neukonzeption der Lichtsignalregelung auf die bestehenden Infrastruktur sinnvoll abzustimmen (Koordination / Festlegung der Leitungstrassen im Straßenraum).

In beiden Ausbaubereichen wurden neben dem grundhaften Ausbaubereich umfängliche Deckensanierungsarbeiten an den Fahrspuren vorgesehen, um der gesamten Verkehrsanlage dauerhaft ein neuwertiges Erscheinungsbild zu verpassen.

Der jeweilige Umbau- / Ausbaumaßnahme umfasst folgende Flächenanteile:

„Gloelknoten“
grundhafter Ausbau rd. 3.200 m²
Deckensanierung rd. 6.300 m²

Hermanst. Str.“
grundhafter Ausbau rd. 2.000 m²
Deckensanierung rd. 2.500m²